DER ROMAN: Eine jüdische Familie im Köln der Nazizeit, ein Privatdetektiv im bergischen Wahlscheid, eine junge Jüdin aus New York, ein eingefleischter Altgeselle in einem Alterswohnheim der besonderen Art, geldgierige Bauhaie, korrupte Verwaltungssbeamte. All´ diese mehr oder minder geschmeidigen Charaktere prallen in einer Geschichte aufeinander, die ihren Anfang in einem Schützengraben im Ersten Weltkrieg nimmt. Wie ein lukullisches Mahl setzen sich die Mosaiksteinchen der Erzählung zu einer spannenden Story zusammen. Zwischendurch erfahren wir so manch leckeres Rezept. DER AUTOR: Klaus Schönenberg schreibt, lebt, liebt seit seiner Geburt 1951 in Wahlscheid, verreist an Orte, an denen es schön ist und wo es spannende Kunst zu bestaunen, gute Musik zu hören und leckere Sachen zu essen gibt. Er arbeitet als Geschäftsführer bei einer Computerfirma. Internet: www.KSausW.de DIE SCHREIBWEISE: Schüereball / Schüreball En Schüer ist eine Scheune. Die Schreibweise Schür träfe nicht ganz den Zungenschlag der Gegend. Es mogelt sich ein fast unhörbares "e" zwischen das diakritische "ü" und den Konsonanten "r". Die korrekte Schreibweise ist also "Schüer" und die damit verbundene Orgie also ein "Schüereball". DIE ENTSCHULDIGUNG: Bei allen, die sich auf die Schochen getreten fühlen, möchte ich mich aufs Herzlichste entschuldigen. Ähnlichkeiten mit lebenden oder dahingeschiedenen Personen sind rein zufällig und ohne böswillige Absicht gewollt. Die halbwahren historischen Bezüge habe ich so hingebogen, dass sie auf die hier erzählte Geschichte passen. – Der Autor in Wahlscheid im Januar 2020 – DIE HISTORIE: 1918 und 1919 - Beginn einer Freundschaft in der Eifel am Ende des Ersten Weltkriegs 1935 bis 1945 – Vorkriegs- und Kriegsjahre in Köln und Wahlscheid 1955, 1975, 2003 – Ereignisse in Wahlscheid, dem kleinen Ort am Flüsschen Agger DIE WIDMUNG: Vor vielen Jahren traf ich in einer Kneipe auf Jean "Schang" Jülich, einen Überlebenden der Edelweißpiraten, die 1944 ohne Gerichtsverfahren von der Gestapo hingerichtet wurden. Er erzählte von den damaligen Vorkommnissen und animierte mich, das alles aufzuschreiben. Wirklich gelungen ist mir das nicht, denn die Fantasie hat offensichtlich ein Eigenleben und die Story des Romans hat sich eben anders entwickelt. Dennoch ist der "Schang" schuld an diesem Roman und dafür danke ich dem "Gerechten unter den Völkern".